Verhandlungen zum Ukraine-Krieg gehen in nächste Runde
In den Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs kommen an diesem Samstag nationale Sicherheitsberater zu einem Treffen in Kyjiw zusammen. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben 15 Länder sowie Vertreter von Europäischer Union und NATO ihre Teilnahme zugesagt. Das US-Team wird demnach online zugeschaltet. Selenskyj erwartet Fortschritte beim schwierigen Thema Sicherheitsgarantien für sein Land. Die militärische Komponente sei der Schlüssel dazu, der Ukraine wirklich Sicherheit zu garantieren, schrieb Selenskyj in sozialen Medien.
Bulgarien führt als 21. Land den Euro als Währung ein
Mit Beginn des neuen Jahres hat Bulgarien den Lew durch den Euro ersetzt. Der südosteuropäische Staat ist damit das 21. Land, in dem die Gemeinschaftswährung das offizielle Zahlungsmittel ist. Zugleich ist es das erste Land am Schwarzen Meer, in dem der Euro gilt. Bulgarien ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf das ärmste Land der EU. Seit 2004 ist das Land NATO-Mitglied, 2007 trat es der EU bei. Im Korruptionswahrnehmungsindex der Organisation Transparency International landete Bulgarien zuletzt auf dem letzten Platz unter den EU-Mitgliedstaaten. Nach Massenprotesten gegen Korruption war die bulgarische Regierung Mitte Dezember nach weniger als einem Jahr im Amt zurückgetreten.
Großer Zuspruch für Petition zu Silvester-Böllerverbot
Die von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) initiierte Petition für ein bundesweites Böllerverbot ist bereits von rund 2,8 Millionen Menschen unterzeichnet worden. Damit handelt es sich um die bislang größte Petition in Deutschland. Die Gewerkschaft dringt aus Sicherheitsgründen darauf, dass der Verkauf von Pyrotechnik an Privatpersonen generell untersagt wird. Als Alternative setzt die GdP auf organisierte öffentliche Veranstaltungen. Ihr Bundesvorsitzender Jochen Kopelke warnte vor „rechtsfreien Räumen“ durch die Knallerei an Silvester. Angesichts des Zuspruchs zur Petition fordert die Gewerkschaft der Polizei nun ein Treffen mit dem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Der Politiker der konservativen CSU lehnt ein Böllerverbot bisher ab.