2011年5月2日
場所 Gasteig フィルハーモニー大ホール ミュンヘン
曲目 ベートーヴェン交響曲第9番 合唱
指揮 ズビン・メータ
演奏 ミュンヘンフィルハーモニーオーケストラ・合唱団、バイエルン国立歌劇管弦楽団・合唱団、バイエルン放送交響楽団・合唱団
独唱 Anja Kampe(ソプラノ) Lioba Braun(アルト) Klaus Florian Vogt(テノール ) Michael Volle(バス )
ポスター
ミュンヘンの地元新聞 Süddetusche Zeitung 批評文から
Eines Freundes Freund zu sein
友達の友達として
*こちらはシラーの歓びの歌の1部分をタイトルとして拝借されており この部分は天と地の隔たりさえ超える博愛 と訳すそうです。
日本被災者の為のチャリティコンサートは 芸術家の純粋な体験でもある。
最初の音が鳴るや否かですぐにわかるであろうほどこの曲は既によく聴かれている。
しかし、このベートーベンの交響曲9番の交響曲を 未だかつてこのような状態で聴いた事はあるだろうか?
それはよく知られている回想、
4楽章の最初、この楽章全体を通じて流れる主題を低音楽器コントラバスによって弾かれる。これは勢いのある柔らかさ、でもその強調されるのではなく、空間に広がっていくような響きである。
次にファゴットが魅力的で控えめで演奏される中、ビオラが温かい愛情を持ってそこに加わる。
それはまるで響きあっている仲間を抱きしめるように入ってくるかのようである。
それにヴァイオリンが輝きを放ってメロディに加わる。
ゆっくりとした3つの楽器のクレッシェンドの前に不協和音が湧き出てくる。
バリトンのソロがそれを阻む。
この音ではない!Nicht diese Toene! (歌詞の1部を引用)
この形式は誰もがよく知っている。
しかし今夜は 知り尽くされている曲といえども とても新鮮に聴こえた。
始めのゆっくりした純粋な楽器のみの曲の出だしに 不協和音との戦いから生まれた歓喜の歌声、明確な歓喜のコーラスがくる。これは今夜は特別新鮮に聴こえる。
4楽章、歌手が出る前までの部分は この交響曲の芯棒であることが直接感じられる。
この晩が 他のコンサートと明らかに違う事は 今回の楽曲を通じ、何か多くのもの、音楽そのものよりも大きなもの、すなわち 音楽のあり方、流れそのものよりも もっと偉大な内なる理想主義(Idealismus)をはっきり感じられたことである。
それは美しさによって あらゆる困難を克服するという試みです。
だからこそこのコンサートがあります。
ズビン・メータさんは今の日本人に慰めが必要だとコンサートで話した事をここに実現した。
ミュンヘンフィル、バイエルン交響楽団、国立歌劇管弦楽団からのメンバーで構成されている1つのオーケストラ、それにバイエルン交響楽団合唱団、国立歌劇合唱団、ミュンヘンフィルハーモニー合唱団から構成されている合唱が1つになっている。
それに選り抜きの4人のソリストとズビン・メータ、彼らがひとつになってベートーベンの交響曲9番を演奏する。
チケットを求める看板を胸に抱えた人達が Sバーンのホームから居た。
これはフィルハーモニーの入り口まで列の人垣ができたのであろう。
この特別な演奏形式に感激してか、イベントの目的であるチャリティでこの様に人が集まったか 理由についてなどはほんの些細な事だとは思いますが・・。
もしかすると このコンサートの演奏で集まった13万ユーロの義援金は重要ではないのかもしれない。
抜きん出ているのは観客です。
こちらに集まった観客は愛と感謝に溢れた人間性のある人々です。
具体的に集まったお金より 数千倍価値あるものです。
3つのオーケストラ、合唱団の音楽家達は 特別日本への関係が深く、定期的に演奏公演へ行く。
彼らは日本の数々の素敵なホールが好きで その中でも特に素晴らしいものの1つである川崎のホールが今回の地震に巻き添えになったと言われてます。
音楽家達は熱狂的に感激する日本の観客が大好きで それに対して何かお返しをしたい。
数人のオーケストラ団員には 日本人の家族が居て 数人は日本出身です。
彼らは友人、親戚がそこに居ます。
ミュンヘンフィルのバイオリニストの ナミコ フセさん。
彼女の両親、姉妹は東京に住んでいる。彼らはそこを去る事はできない。両親は年をとって、姉妹には2人の小さな子供がいる。ナミコさんは心配している。
このミュンヘンフィルでも6月7月に日本へ行きコンサートをしたい。
それから バイエルン交響楽団のビオラ奏者 アンドレアス・マーシックさんは日本人と結婚して18年経つそうです。
彼は30回日本へ行った。
彼の報告によると1995年神戸震災の後に新しく再建された最初の建物の1つがコンサートホールでした。
まだ道などが曲がった状態の中で 既にそこで演奏会をされたそうです。
コンサート前にズビン・メータさんの話によると
このコンサートで何か良い事をさせて頂ける事は 彼にとって特別名誉な事です
という事でした。
9番を始める前に彼はバッハのG線上のアリアを指揮しました。
メータさんはこうおっしゃったそうです。
この後、拍手はお控え下さい。
そしてこの演奏の前に黙祷に御起立願います。
この後、バッハの純粋な超越した美しさがホールを満たしました。
その後、9番の交響曲は見事な 限界、想像を絶するような深さと、表現 強調に満ちた素晴らしい体験となる事でしょう。
Anja kampe,Lioba Braun, Klaus Florian Vogt と Michel Volleが この愛を高らかに歌い上げた。
Gasteigホールの観客達は立ち上がって拍手を送り、ソリスト達にはバラの花が渡された。
ズビンメータさんは ミュンヘンフィルのまさこSinoheさんにそれを渡した。
本当の彼の友達である。
終
直訳で日本語での言葉が足りないのところはどうか御容赦下さい。
ドイツ語可能な方はこちらの原文をご講読下さい。
Von Egbert Tholl
Eines Freundes Freund zu sein.
Nicht nur fuer den guten Zweck: Das gemeinsame Benefitzkonyert der drei Muenchner Orchester zugunsten der aerdbebenopfer in Japan ist auch kuenstlerischein herausragendes Erlenbis.
Natürlich hat man diese Musik schon gehört, sie tönt im Inneren, kaum erklingen die ersten Töne.
Aber hat man sie jemals so gehört,die neunte Symphonie von Beethoven?
Es ist von trauter Erinnerung, beispielweise, wie im vierten Satz die tiefen Streicher erstmals das alles entscheidende Thema vollständig spielen, hier mit sanftem Druck, mit einer Wucht, die nicht tönt, die sich einfach in den Raum schiebt.
Wie sich das Fagott dazugesellt, mit entzückender Schüchternheit, wie die Bratschen mit warmer Liebe hinzutreten, als wollten sie die grummelnden Kollegen umarmen, wie schließlich die Violinen die Melodie mit strahlendem Glanz versehen, bevor im langen Crescendo das wilde Chaos aufschäumt, dem der Bariton Einhalt gebieten wird. Nicht diese Töne.
Das kennt man.
Aber an diesem Abend hört man es wie neu, den langsamen Aufbau des erst rein instrumentalen, dann auch vokalen Jubelchors, die Genese dieses Jubels aus Chaos und auch Kampf, per aspera ad astra.
Der vierte Satz, und zwar vor dem Einsatz der Sänger, wird hier unmittelbar spürbar als Nukleus der ganzen Symphonie.
Und da dieser Abend eben völlig anders ist als alle anderen Abende, spürt man in diesen Takten etwas, was viel, viel großer ist als die Musik selbst, als ihr Aufbau und ihr Verlauf, größer noch als ihr eh und immer innewohnender Idealismus.
Es ist die Überwindung aller Pein durch Schönheit.
Deswegen gibt es dieses Konzert.
Hier erfüllt sich, wovon Zubin Mehta lang vor dem Konzert sprach: Das Volk der Japaner braucht eine Umarmung.
Man weiß nicht. wie oft man dieses Konzert in der Philharmonie im Gasteig hätte geben können.
Ein Orchester, das es so noch nie gab, gebildet aus Mitgliedern der Münchener Phhilhamoniker, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und des Staatsorchester der Oper, ein Chor, den es so nie wieder geben wird, bestehend aus Mitgliedern des Opernchors, des Rundfunk-und des philharmonischen Chors, ein erlesenes Solistenquartett und Zubin Mehta, sie führen zusammen Beethovens Neunte auf - und die ersten Menschen, die "Suche Karte" Schilder vor ihre Burst halten, stehen bereits auf dem Bahnsteig der S-bahn; sie werden ein Spalier bilden bis in die Philharmonie hinein.
Es ist dabei vollkommen unerheblich, ob diese bereits a priori überbordende Begeisterung mit der besondern Gestalt des Ensembles oder dem guten Zweck der Veranstaltung zusammenhängt.
Es ist vielleicht gar nicht einmal wichtig, dass dieses Konzert 130000 Euro einspielen wird für die Erdbeben-und Tsunaqmi-Ofper. Das Herausregende ist die Geste.
Diese ist eine Geste der Menschlichkeit, der Liebe und auch des Danks.
Tausendmal mehr wert als die Konkrete, obgleich enorme Summe Geldes.
Alle drei Orchester - die Chöre implizit inbegiffen - haben eine besondere Beziehung zu Japan, reisen regelmäßig dorthin.
Die Musiker lieben die phantastischen Säle dort, von denen einer der besten, der in Kawasaki, durch das Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen worden sein soll, sie lieben die Begeisterung des japanischen Publikums - und geben dafür etwas zurück.
Einige der Orchestermitglieder haben japanischen Partner, einige stammen selbst von dort.
Sie alle haben Freunde verwandte dort. Namiko Fuse etwa, Geigerin bei den Philharmonikern. Ihre Eltern und ihre Schwester leben in Tokio. Sie können nicht weg. Die Eltern sind zu alt, die Schwester hat zwei kleine Kinder. Namiko hat Angst. Und erzählte von Kollegen, auch von den Philharmonikern, die im Juni und Juli nach Japan gehen wollten, um dort Konzerte zu geben.
Oder Andreas Marschik, Bratscher beim BR-Symphonieorchester, seit 18 Jahren mit einer Japanerin verheiratet. 30 Mal war er dort. Und berichtete, dass eines der ersten Gebäude, das nach dem verheerehnden Erdbeben in Kobe, 1995, wieder aufgebaut wurde, der Konzertsaal war.
Darin wurde schon gespielt, als die Straßen noch krumm waren.
Vor dem Konzert hält Zubin Mehta eine kurze Ansprache, sagt, dass es eine besondere Ehre für ihn sei, mit diesem Konzert etwas Gutes tun zu dürfen.
Vor der Neunten dirigiert er Bachs Air aus der dritten Orchestersuite. Danach solle man bitte nicht klatschen.
Und sich zuvor zu einer Gedenkminute erheben.
Nach dieser erfüllt Bachs reine, transzendierende Schönheit den Saal.
Und die Neunte danach wird zum fulminanten Erlebnis, überbordend in klanglicher Tiefe, in Gewalt, Ausdruck und Emphase.
Anja Kampe, Lioba Braun, Klaus Florian Vogt und Michael Volle singen, als gälte es das Leben. Eine grandiose Dramatik, eine unglaubliche Klangwucht.
Zum Applaus steht das Publikum im Gasteig, die Solisten kriegen Rosen.
Zubin Mehta gibt seine einer Geigerin der Philharmoniker, Masako Shinohe.
Ein echter Freund.
ズビンメータのスピーチも 別途にご紹介したいと思います。