Der Mann, der 32 Sprachen fließend spricht
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ギリシア人で欧州委員会に翻訳者として務めるIoannis Ikonomouは32の言語を流暢に話す。
Mit fünf Jahren lernte er Englisch, mit sieben Deutsch („Frau Rosi, eine Deutsche auf Kreta, hat es mir beigebracht“), mit knapp zehn Jahren Italienisch („Ein Schulkamerad fing damit an, ich wollte besser sein als er“), mit 13 Russisch („Ich liebte Dostojewski“), mit 14 das ostafrikanische Suaheli („Das war nur Spaß“) und mit 16 Türkisch. „Ich wollte keine Feinde haben, ich wollte mit ihnen sprechen.“ In Griechenland gab es damals keine türkischen Lehrbücher. „Meine Eltern fanden Frau Ayse, eine emigrierte Architektin aus Nordzypern. Sie war streng.“
5歳で英語を学び、7歳でドイツ語、10歳でイタリア語、13歳でロシア語、14歳でスワヒリ語、16歳でトルコ語を身にみにつけた。
Nach dem Türkischen lernte er Arabisch, wurde Sufist, ein Anhänger islamischer Mystik. „Die Regeln einer Sprache sind nur der Anfang für mich. Ich will alles verstehen, das Essen, die Musik, die Religion, die Traumata eines Volkes.“ Dann ein Quantensprung: Ikonomou war plötzlich fasziniert von Indien, er studierte Urdu, Hindi und Sanskrit. Er war 18 Jahre lang strenger Vegetarier und lebte nach hinduistischen Regeln.
„Aber meine Mutter wurde verrückt, sie sagte: ‚Schluss jetzt mit dieser indischen Musik. Und warum musst du mit den Fingern essen?‘ Meine Eltern haben mich immer unterstützt, aber zu viel war zu viel. Manchmal denke ich, dass sie glücklicher wären, wenn ich ganz normal wäre und griechischen Pop hörte.“ Aber trotzdem machte Ioannis weiter. „Irgendwann wurde mir dann klar: Du wirst nie ein echter Hindu.“ Heute glaubt Ikonomou an gar keinen Gott mehr, lässt sich Fleisch mit Messer und Gabel schmecken und trinkt gelegentlich Alkohol. „Wichtig ist, Gutes zu tun“, sagt er.
トルコ語を学習したあとはアラビア語を学び、その後は突然インドに興味をもった。言語は彼にとってはスタートに過ぎず、食、音楽、宗教などすべてを理解したいという気持ちがあり、インドに興味を持った彼はウルドゥー語、ヒンディー語、サンスクリットを学ぶだけではなく、厳格なベジタリアンになり更にはヒンドゥーの教義にしたがった生活を18年にわたっておくった。音楽もインドの音楽をきき、手で食事をしては母親を呆れさた。ある時、いかに真似をしてもほんとうの意味でのヒンドゥーにはなれないことに気づいて、ヒンドゥーとしての生活は止めたという。
„Chinesisch ist meine Lieblingssprache. Sie ist total anders, der Mount Everest für Europäer.“ In China war er schon ein paar Mal. Jedes Mal hat er mehr gelernt. Die Kosten trägt die Kommission. Meistens. In manchen Ländern, deren Sprache er spricht, war Ikonomou dagegen noch nie. In Äthiopien oder im Kongo zum Beispiel. „Ich habe einfach keine Zeit.“
Jetzt will er Albanisch lernen. Das Land ist seit wenigen Wochen EU-Beitrittskandidat. „Ich brauche immer einen Anreiz“, sagt er. Sein Ziel: In drei Monaten die Nachrichten des albanischen Rundfunks verstehen. Ein Vokabelheft braucht er nicht. Er benutzt elektronische Wörterbücher – und gräbt sich im Internet in die neue Sprache ein. „Ich konzentriere mich mehrere Monate nur auf Albanisch, lerne die Wörter, mache Querverbindungen, speichere sie und wende sie sofort an beim Chatten oder Zeitungslesen.“ Gibt es einen Begriff für seine Methode? „Totale Hingabe“, sagt er.
一番好きな言語は中国語だと語るIoannis Ikonomouさん。現在はアルバニア語に取り組んでいるそうで、3ヶ月後にアルバニア語のラジオを理解できるようになるのが目標だという。数ヶ月間はアルバニア語だけに集中するという。
言語学習の方法を問われると、「Totale Hingabe」と答えた。日本語にするなら「一意専心」ってとこでしょうか。
