die letzte Fragestellung

Und die Frage über unsere Zukunft. Um zu sehen, wie diese Angelegenheit künftig aussehen wird, wollen wir Schulbildung unter die Lupe nehmen, weil unsere Zukunft in den Händen von Kindern liegt.  

 

 

amerikanische Schule

Nach amerikanischer Richtlinie des Geschichtsunterrichts lernen die meisten Schulkinder in den USA so, wie die offizielle Version der US-Regierung. Insbesondere Bücher für die amerikanische Oberschule stellen die Entscheidung für die Bombe kaum in Frage und lenken nur selten von der heroischen Kriegsgeschichte ab. Einige Schulbücher von liberalen Verlegern versuchen, Kindern zu zeigen, dass es zu diesem Thema verschiedene Auffassungen gibt. Trotzdem kommen sie auf das Waffenexperiment an lebenden „Objekten“ nicht zu sprechen. Es fehlt außerdem der Gesichtspunkt, dass ein Bombenangriff auf ziviles Wohnviertel eine unverzeihliche Tat ist.

 

 

japanische Schule

Nun, wie ist die japanische Schulbildung bezüglich dieser Angelegenheit? Man findet in Schulbüchern nur wenige Beschreibungen, d. h. weniger als eine halbe Seite. Da sind hauptsächlich die schweren Schäden geschildert. Als Grund der atomaren Bombardierung sind solche Äußerungen angegeben, als ob Japan selbst schuld daran wäre. Wie es wirklich zur Entscheidung für den atomaren Angriff kam, wird nicht diskutiert. Die meisten Geschichtsbücher sind mit Schuldzuweisungen und moralischen Urteilen sehr zurückhaltend. Allerdings muss man sagen, dass es in der Zeit des kalten Kriegs nicht möglich war, in japanische Schulbücher eine andere Auffassung der Atombombenabwürfe als die Version der USA einzutragen, denn das japanische Bildungsministerium hatte Verleger dazu gezwungen, Informationen darüber nicht zu detaillieren.

 

Wenn die Schulbildung so ist, sieht unsere Zukunft nicht gut aus. Was müssen wir machen?   

 

 

Dienstgebäude des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag

Wie Sie wissen, haben wir ein Gesetz, das auch im Krieg alle militärischen Systeme einhalten müssen. Das ist das internationale Recht bzw. das Völkerrecht. Wenn man Anklage wegen eines Kriegsverbrechens erheben will, beruft man sich hauptsächlich auf die Haager Friedenskonferenzen sowie die Genfer Konventionen. Der wichtigste Grundsatz der Gesetze und Verordnungen im Krieg, der in den Haager Friedenskonferenzen enthalten ist, lautet „Man darf Nichtkombattanten, also Zivilisten nicht angreifen.“. Zahlreiche Historiker sehen somit die Atombombenangriffe auf Japan mittlerweile als Kriegsverbrechen. Wir müssen es weltweit nachdrücklich appellieren, dass ein Gebrauch von nuklearen Waffen im Krieg wegen ihrer Wahllosigkeit und Grausamkeit ohne Zweifel Verstoß gegen das internationale Recht ist. Da die USA den Internationalen Strafgerichtshof bis heute nicht anerkennen, konnten sie bisher auch niemals für die Vergehen zur Verantwortung gezogen werden. 

 

 

Hiroshima und Nagasaki

Die Atombombenabwürfe sind nun eine historische Tatsache, die man nicht mehr ändern kann. Wichtig ist es, dass wir umfassende Kenntnisse darüber gemeinsam besitzen und überlegen, wie wir Wiederanwendung von Kernwaffen verhindern können. Ich möchte insbesondere meinen Landsleuten sagen, „Wenn wir Hiroshima und Nagasaki jemals wirklich aufarbeiten wollen, müssen wir zu Wahrheit vordringen. Das heißt: Wir sollten immer wachsam sein und über den strategischen Entscheidungsprozess des atomaren Bombeneinsatzes gut informiert sein und, ohne Kritik zu üben, gerechte Behauptungen durchsetzen, weil die Art, wie wir, Japaner, mit den Geschehnissen in Hiroshima und Nagasaki umgehen, entscheidend für die Zukunft sein mag.“ 

 

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