FIFA sucht nach Fan mit Laserpointer - Schutz für Neuer
Rio de Janeiro (dpa) - Nach der Behinderung des russischen Torwarts Igor Akinfejew durch einen Laserpointer im WM-Spiel gegen Algerien sucht die FIFA weiter nach dem Täter - auch zum Schutz des deutschen Torwarts Manuel Neuer im bevorstehenden Achtelfinale gegen die Nordafrikaner.
«Wir waren noch nicht in der Lage, die Person zu stoppen, laser grüner aber wir werden die Bemühungen verstärken», sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke in Rio de Janeiro.
Akinfejew war am Donnerstag in der Partie in São Paulo nach Aussage seines Trainer Fabio Capello durch den Laserstrahl behindert worden. Der Schlussmann machte vor dem 1:1 der Algerier einen Fehler. Durch das Resultat verpasste Russland den Einzug ins WM-Achtelfinale.
«Wir versuchen mit der Security alle gefährlichen laserpointer kaufen Gegenstände aus dem Stadion fernzuhalten», versprach Valcke. Deutschland trifft im Achtelfinale am Montag (22.00 Uhr/MESZ) in Porto Alegre auf Algerien.
REUTLINGEN. Mit einem Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr muss ein 40-Jähriger rechnen, nachdem er am Dienstagabend mit einem Laserpointer auf einen vorbeifahrenden Streifenwagen und den Fahrer zielte.
Das Polizeifahrzeug befuhr gegen 21.50 Uhr die Mittnachtstraße in Richtung Storlachstraße, als der Lichtstrahl den Fahrer blendete.
Glücklicherweise blieb der Beamte unverletzt. Bei der laserpointer starker anschließenden Kontrolle gab der Mann an, dass er den Laserpointer lediglich ausprobieren wollte und aus Versehen auf das Fahrzeug leuchtete.
