Die MLS und die SPL sind in geografisch unterschiedlichen Regionen angesiedelt, doch beide Ligen ist es gelungen, absolute Weltstars in ihre Reihen zu locken. Im Dezember 2022 entschied sich Cristiano Ronaldo für einen Wechsel in die SPL; im Juni 2023 fiel Lionel Messis Wahl auf die MLS. Sowohl Lionel Messi als auch Cristiano Ronaldo haben bei ihren jeweiligen neuen Teams ihre angestammten günstige fußballtrikots nummern behalten und laufen weiterhin mit der Nummer 10 beziehungsweise der Nummer 7 auf.
Seit die spanische La Liga zum unbestrittenen Mittelpunkt der Fußballwelt avancierte, haben sich Lionel Messi und Cristiano Ronaldo als erbitterte Rivalen profiliert. Lionel Messi spielte für den FC Barcelona, während Cristiano Ronaldo für Real Madrid auflief. Seither bewegen sie sich als Rivalen auf parallelen Bahnen – zwei Spieler, für die es schlichtweg undenkbar wäre, jemals gemeinsam für dieselbe Mannschaft zu spielen. Darüber hinaus vertreten sie unterschiedliche Nationalmannschaften: Lionel Messi führt die argentinische Nationalelf an, während Cristiano Ronaldo als Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft fungiert. Selbst nach seinem Abschied von Real Madrid im Jahr 2018 entschied sich Cristiano Ronaldo zunächst für einen Wechsel zu Juventus Turin. Juventus erwies sich jedoch nicht als langfristige sportliche Heimat für ihn, und so kehrte er schließlich zu Manchester United zurück. Letztlich traf Cristiano Ronaldo die Entscheidung, den „Big Five“ der europäischen Ligen – die traditionell im Fokus der weltweiten Medienaufmerksamkeit stehen – den Rücken zu kehren und einen Neuanfang in der SPL zu wagen. In der laufenden Saison erreichte Cristiano Ronaldo schließlich sein Ziel, einen Titel mit dem Al-Nassr FC zu gewinnen, und beendete damit seine persönliche Durststrecke ohne Trophäen bei diesem Verein.
Nach seinem Abschied vom FC Barcelona erhielt Lionel Messi eine begeisterte Einladung von Paris Saint-Germain. Für Messi erwies sich Paris Saint-Germain jedoch lediglich als kurzes, zweijähriges Zwischenspiel; letztlich entschied er sich dazu, weiterzuziehen und nach einem neuen Verein Ausschau zu halten. Während seiner Zeit in der Ligue 1 fand Messi kein sportliches Glück und traf daher die entschlossene Entscheidung, das Paris Saint-Germain trikot – und das damit verbundene lukrative Gehalt – hinter sich zu lassen. Obwohl auch die SPL Lionel Messi ein finanziell äußerst attraktives Angebot unterbreitete, fand er in der MLS die für ihn reizvollere Option vor. Da Lionel Messi und Cristiano Ronaldo nun in unterschiedlichen Ligen aktiv sind, wird ihre Rivalität künftig vor allem auf der internationalen Bühne wiederaufleben – genauer gesagt: bei der FIFA-Weltmeisterschaft.