Summary: Naruto sucht eine Antwort auf die Fragen, was die Liebe, das Glück und der Sinn des Lebens ist. Und die Person, die ihm immer unbewusst nahe gestanden hat, glaubt die Antwort zu kennen, doch ist das auch die richtige Antwort?
1. mal geposted am: 17.01.2011
______________
Was ist Liebe?
Was ist Glück?
Was ist der Sinn des Lebens?
"Darauf gibt es keine Antwort.", sagte er mit rauer Stimme und schaute mir über die Schulter. Rückartig zog ich mein Tagebuch unter den Tisch und schaute rauf zu ihm: "Hör auf in anderer Leute Tagebücher zu lesen.", grummelte ich ihn peinlich berührt an und schlug ihm sanft in die Seite.
"Du wolltest doch eine Antwort auf deine Fragen, oder nicht?", sagte er nur besserwisserisch und ich zischte ihn böse an: "Die hast du mir ja nicht gegeben."
"Doch. Die Antwort ist, es gibt keine.", nun ging er ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen, an mir vorbei und setzte sich auf seinen Platz neben Sakura.
Iruka kam rein und Sasuke bückte sich zu seiner Tasche und holte etwas aus ihr raus. Beim sich Erheben trafen sich unsere Blicke und er grinste mich siegerisch an.
"Was?", keifte ich beleidigt, obwohl ich gar nicht wusste, was sein Grinsen bedeuten sollte.
"Nunja... es gibt doch eine Antwort."
Nun verschlug ich die Arme vor der Brust:"Jetzt doch? Du hast auch gar keine Ahnung, wovon du redest.". Nun war ich es der siergisch grinste und ich drehte mich nach vorne.
Sasukes Blicke von der Seite nahm ich noch den ganzen Tag über wahr, doch wir beiden sagten nichts weiter.
--
"Am trainieren?"
Ich drehte mich erschrocken um.
Wieder stand Sasuke hinter mir, nur dieses mal etwas weiter weg und cool wie immer an einen Baum gelehnt.
"Ja. Solltest du vielleicht auch machen. Morgen ist die große Prüfung. Wär ja peinlich, wenn der tolle Uchiha sein Ninjaabzeichnen nicht kriegen würde, weil er zu faul war, zum Tranieren.", ich versuchte ihn zu provozieren doch er antwortete nur mit einem kalten: "Ich habs nicht nötig."
Ich knirschte wütend mit den Zähnen und kozentrierte mich dann wieder auf das Training.
"Willst du sie hören?", eine leise Stimme brachte mich wieder aus dem Fluss des Trainings herraus.
"Was?", ich drehte mich schwer atment um und ging langsam auf ihn zu.
Eine Pause gönnen, wäre jetzt keine schlechte Idee.
"Was ist Liebe? Was ist Glück? Was ist der Sinn des Lebens? Willst du die Antwort auf diese Fragen? Ich weiß es.", sagte er dann und schaute starr auf seine Füße.
Ich nickte und er bemerkte es dennoch.
"Liebe, der Bruder vom Hass, vom Leid und vom Schmerz. Das stärkste Gefühl der vier Geschwister. Das Älteste Gefühlt, dass nie ohne seine drei Brüder kommt."; er flüsterte diese Worte und sah dabei unglaublich ernst aus. Ich schaute ihn ungläubig an.
"Glück, eine Illusion die folgt nach der Begenung mit dem ersten Bruder und die sich wieder in Nichts auflöst, beim Treffen auf die anderen drei.", nun schaute er mich an und ich konnte erkennen, dass er nicht versuchte mich auf den Arm zu nehmen.
"Der Sinn des Lebens? Lebe, leide, sterbe alleine."
Einen Moment lang war es still und wir beide schauten uns nur an. Ich war sprachlos und brachte kein Wort über die Lippen.
Sasuke drehte sich langsam um und ging, doch da schaffte ich es doch einen Satz über die Lippen zu bringen: "Sowas will ich nicht denken."
Langsam drehte er sich um und ich konnte wieder ein Grinsen auf seinen Lippen erkennen, doch dieses mal war es ein trauriges: "Aber es ist die Wahrheit. Ob du es willst oder nicht."
"Nein, das ist nicht die Wahrheit. Vielleicht denkst du, dass es stimmt, aber es stimmt nicht.", sagte ich aufgebracht und versuchte die pessimistischen Worte meines Freundes/Feindes zu verdrängen.
"Dann sag mir, was richtig ist.", befahl er nun wütend und kam wieder auf mich zu: "Das Leben ist kein verdammtes Spiel. Es ist auch kein kleines Paradies in dem die bunten Pferde rumspringen und sich küssen und die Mähne kämmen. Die Welt ist voller Menschen die eines ganz sicher vor sich haben. Und zwar Leid und Tod."
"Aber es gibt nicht nur schlechtes im Leben. Da sind Freunde, Familie-"
"-Die dich eines Tages auch verlassen werden. Naruto! Du solltest doch wissen wovon ich spreche. Gerade du."
Nun verstummten wir beide wieder. Einen Moment dachte ich nach und legte dann meine Hände auf die Schultern des Uchihas: "Wo ist der erste Bruder hin?", fragte ich ihn sanft lächelnt und er schaute mich unwissend an.
"Der Ältere Bruder... die Liebe... wo ist er?", wiederholte ich und nun verstand Sasuke:
"Er hat mich verlassen und verraten.", sagte er ruhig und ich konnte an seiner Stummfarbe und an seinem gesichtsausdruck erkennen, dass er sich an etwas schlimmes erinnerte.
Itachi.
"Und die anderen drei Brüder?"
"Umgeben mich permanent.", brachte er krratzig herraus.
"Hm... sagtest du nicht, dass der große Bruder nicht ohne die Kleinen kommt? Das heißt irgendwo muss er doch sein... der Älteste von allen, nicht wahr?"
Sasuke schnaufte belustigt auf: "Ja? Wo denn?"
"Such ihn. Du wirst ihn finden.", sagte ich dann verständnissvoll und lächelte wieder: "Ich hab ihn auch gefunden.Weißt du auch wo?"
Er schüttelte wortlos den Kopf und noch nie hatte ich Sasuke so hilflos gesehen.
Ich ließ ihn nun los und zeigte mit dem Zeigefinger auf sein Herz. Langsam stuppste ich ihn an und mein Finger verweilte auf dieser Stelle: "Genau hier."
Seine Augen öffneten sich weit und ich musste etwas kichern: "Zwar wirst du die anderen Brüder auch noch öfter zu Gesicht bekommen, doch solange du den Älteren niemals los lässt, wird er dich beschützen."
"Was ist, wenn ich ihn gar nicht finden will? Was ist, wenn es schon zu spät ist?", fragte er dann leise und ich konnte die Zweideutigkeit in seinen Worten klar raus hören.
"Es ist nie zu spät dafür und außerdem... ein Leben ohne die Vier wäre doch auch kein richtiges Leben... nicht wahr?"
Langsam nahm ich meine Hand wieder weg von seinem Herzen und legte es auf das meine. Ich lächelte ihn an und er schaute mich nur mit weit offenen Augen an. Wortlos war Sasuke ja oft, doch diese Stille nahm ich selten von ihm war.
Plötzlich drehte er sich um und ging.
"Sasuke?", rief ich ihm nach und er meckerte nur ein: "Jaja, schon klar...", zurück, doch selbst vom weiten konnte ich noch sein Flüstern hören:
"Danke."
Ich lächelte in mich hinein und flüsterte leise: "... jetzt bist du mit suchen dran, Sasuke."
1. mal geposted am: 17.01.2011
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Was ist Liebe?
Was ist Glück?
Was ist der Sinn des Lebens?
"Darauf gibt es keine Antwort.", sagte er mit rauer Stimme und schaute mir über die Schulter. Rückartig zog ich mein Tagebuch unter den Tisch und schaute rauf zu ihm: "Hör auf in anderer Leute Tagebücher zu lesen.", grummelte ich ihn peinlich berührt an und schlug ihm sanft in die Seite.
"Du wolltest doch eine Antwort auf deine Fragen, oder nicht?", sagte er nur besserwisserisch und ich zischte ihn böse an: "Die hast du mir ja nicht gegeben."
"Doch. Die Antwort ist, es gibt keine.", nun ging er ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen, an mir vorbei und setzte sich auf seinen Platz neben Sakura.
Iruka kam rein und Sasuke bückte sich zu seiner Tasche und holte etwas aus ihr raus. Beim sich Erheben trafen sich unsere Blicke und er grinste mich siegerisch an.
"Was?", keifte ich beleidigt, obwohl ich gar nicht wusste, was sein Grinsen bedeuten sollte.
"Nunja... es gibt doch eine Antwort."
Nun verschlug ich die Arme vor der Brust:"Jetzt doch? Du hast auch gar keine Ahnung, wovon du redest.". Nun war ich es der siergisch grinste und ich drehte mich nach vorne.
Sasukes Blicke von der Seite nahm ich noch den ganzen Tag über wahr, doch wir beiden sagten nichts weiter.
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"Am trainieren?"
Ich drehte mich erschrocken um.
Wieder stand Sasuke hinter mir, nur dieses mal etwas weiter weg und cool wie immer an einen Baum gelehnt.
"Ja. Solltest du vielleicht auch machen. Morgen ist die große Prüfung. Wär ja peinlich, wenn der tolle Uchiha sein Ninjaabzeichnen nicht kriegen würde, weil er zu faul war, zum Tranieren.", ich versuchte ihn zu provozieren doch er antwortete nur mit einem kalten: "Ich habs nicht nötig."
Ich knirschte wütend mit den Zähnen und kozentrierte mich dann wieder auf das Training.
"Willst du sie hören?", eine leise Stimme brachte mich wieder aus dem Fluss des Trainings herraus.
"Was?", ich drehte mich schwer atment um und ging langsam auf ihn zu.
Eine Pause gönnen, wäre jetzt keine schlechte Idee.
"Was ist Liebe? Was ist Glück? Was ist der Sinn des Lebens? Willst du die Antwort auf diese Fragen? Ich weiß es.", sagte er dann und schaute starr auf seine Füße.
Ich nickte und er bemerkte es dennoch.
"Liebe, der Bruder vom Hass, vom Leid und vom Schmerz. Das stärkste Gefühl der vier Geschwister. Das Älteste Gefühlt, dass nie ohne seine drei Brüder kommt."; er flüsterte diese Worte und sah dabei unglaublich ernst aus. Ich schaute ihn ungläubig an.
"Glück, eine Illusion die folgt nach der Begenung mit dem ersten Bruder und die sich wieder in Nichts auflöst, beim Treffen auf die anderen drei.", nun schaute er mich an und ich konnte erkennen, dass er nicht versuchte mich auf den Arm zu nehmen.
"Der Sinn des Lebens? Lebe, leide, sterbe alleine."
Einen Moment lang war es still und wir beide schauten uns nur an. Ich war sprachlos und brachte kein Wort über die Lippen.
Sasuke drehte sich langsam um und ging, doch da schaffte ich es doch einen Satz über die Lippen zu bringen: "Sowas will ich nicht denken."
Langsam drehte er sich um und ich konnte wieder ein Grinsen auf seinen Lippen erkennen, doch dieses mal war es ein trauriges: "Aber es ist die Wahrheit. Ob du es willst oder nicht."
"Nein, das ist nicht die Wahrheit. Vielleicht denkst du, dass es stimmt, aber es stimmt nicht.", sagte ich aufgebracht und versuchte die pessimistischen Worte meines Freundes/Feindes zu verdrängen.
"Dann sag mir, was richtig ist.", befahl er nun wütend und kam wieder auf mich zu: "Das Leben ist kein verdammtes Spiel. Es ist auch kein kleines Paradies in dem die bunten Pferde rumspringen und sich küssen und die Mähne kämmen. Die Welt ist voller Menschen die eines ganz sicher vor sich haben. Und zwar Leid und Tod."
"Aber es gibt nicht nur schlechtes im Leben. Da sind Freunde, Familie-"
"-Die dich eines Tages auch verlassen werden. Naruto! Du solltest doch wissen wovon ich spreche. Gerade du."
Nun verstummten wir beide wieder. Einen Moment dachte ich nach und legte dann meine Hände auf die Schultern des Uchihas: "Wo ist der erste Bruder hin?", fragte ich ihn sanft lächelnt und er schaute mich unwissend an.
"Der Ältere Bruder... die Liebe... wo ist er?", wiederholte ich und nun verstand Sasuke:
"Er hat mich verlassen und verraten.", sagte er ruhig und ich konnte an seiner Stummfarbe und an seinem gesichtsausdruck erkennen, dass er sich an etwas schlimmes erinnerte.
Itachi.
"Und die anderen drei Brüder?"
"Umgeben mich permanent.", brachte er krratzig herraus.
"Hm... sagtest du nicht, dass der große Bruder nicht ohne die Kleinen kommt? Das heißt irgendwo muss er doch sein... der Älteste von allen, nicht wahr?"
Sasuke schnaufte belustigt auf: "Ja? Wo denn?"
"Such ihn. Du wirst ihn finden.", sagte ich dann verständnissvoll und lächelte wieder: "Ich hab ihn auch gefunden.Weißt du auch wo?"
Er schüttelte wortlos den Kopf und noch nie hatte ich Sasuke so hilflos gesehen.
Ich ließ ihn nun los und zeigte mit dem Zeigefinger auf sein Herz. Langsam stuppste ich ihn an und mein Finger verweilte auf dieser Stelle: "Genau hier."
Seine Augen öffneten sich weit und ich musste etwas kichern: "Zwar wirst du die anderen Brüder auch noch öfter zu Gesicht bekommen, doch solange du den Älteren niemals los lässt, wird er dich beschützen."
"Was ist, wenn ich ihn gar nicht finden will? Was ist, wenn es schon zu spät ist?", fragte er dann leise und ich konnte die Zweideutigkeit in seinen Worten klar raus hören.
"Es ist nie zu spät dafür und außerdem... ein Leben ohne die Vier wäre doch auch kein richtiges Leben... nicht wahr?"
Langsam nahm ich meine Hand wieder weg von seinem Herzen und legte es auf das meine. Ich lächelte ihn an und er schaute mich nur mit weit offenen Augen an. Wortlos war Sasuke ja oft, doch diese Stille nahm ich selten von ihm war.
Plötzlich drehte er sich um und ging.
"Sasuke?", rief ich ihm nach und er meckerte nur ein: "Jaja, schon klar...", zurück, doch selbst vom weiten konnte ich noch sein Flüstern hören:
"Danke."
Ich lächelte in mich hinein und flüsterte leise: "... jetzt bist du mit suchen dran, Sasuke."