
Elisabeth von Thurn und Taxis hat sich mit einem Instagram-Post selbst ins Aus geschossen.
Die 'Vogue'-Autorin hatte während der Pariser Fashion Week eine Obdachlose fotografiert, die in der mondänen Modezeitschrift blättert und darunter geschrieben: "Paris ist voller Überraschungen... und 'Vogue'-Leser in den unerwartetsten Ecken". Daraufhin brach ein virtueller Shitstorm los und die Prinzessin musste sich mit Kommentaren wie "Das Foto ist grausam und zeugt von schlechtem Geschmack" auseinandersetzen.
Sie löschte den Eintrag, ersetzte diesen durch eine Entschuldigung und hofft wohl, dass sich die Wogen wie von selbst glätten. Nun meldete sich sogar die betroffene Frau, die Maryse Dumas heißt, zu Wort: "Es ist nicht nett Bilder von Menschen zu machen, die auf der Straße leben. Es ist nicht lustig mittellos zu sein (...). Schauen Sie mich an, wie ich hier umgeben von Müll lebe, es ist hässlich. Es ist hart auf der Straße zu leben. Nachts ist es kalt und wenn man nicht schlafen kann, wird man krank. Meine Beine schmerzen und ich verliere meine Zähne." Sie hat nach eigener Aussage nicht bemerkt, dass die Journalistin ein Bild von ihr gemacht habe. Die Prinzessin lebt in New York und arbeitet für die amerikanische Ausgabe des Modemagazins.