„Solche Themen sind auf einem Titel deutlich schwieriger umzusetzen, als einfach nur ein Schauspielerin zu zeigen“, sagt Chefredakteur Christian Hellmann. Auch, weil sich der Fernsehkonsum der Menschen verändert hat. Verbinden alle Fernsehzeitschriften eines: Die Auflage sinkt. In Zeiten von Mediatheken, Youtube und Streamingseiten wollen sich immer weniger Zuschauer an festen Zeiten orientieren und stellen sich ihr eigenes Programm zusammen. Die verkaufte Auflage der „Hörzu“ sank im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 7,4 Prozent auf rund 1,2 Millionen Exemplare. Dass sich die TV-Zeitschriften neben anderen das Veränderung der Sehgewohnheiten überflüssig machen, glaubt „Hörzu“-Chefredakteur Hellmann nicht: „Es gibt immer Sender. Die „TV Spielfilm“ verzeichnet ein ähnliches Minus bei einer verkauften Auflage von rund 969 000 Heften, die „TV Movie“ zählt rund 1,3 Millionen verkaufte Exemplare bei einem Minus von rund vier Prozent, wobei hier die Freiexemplare um fast 30 Prozent und sonstigen Verkäufe um schrecklich 150 Prozent erhöht wurden. Wer aber erst 100 Programme durchzappen muss, verliert den Überblick. Deshalb wird das Bedürfnis der Leser nach Orientierung sogar noch weiter steigen.“ Ohnehin würden sich die Sehgewohnheiten so schnell nicht ändern, betont „TV Spielfilm“-Chefredakteur Carstens, der übers mobile Angebot https://www.altezeitschriften.de des Magazins im Netz die Zugriffszahlen verfolgt: „Zwischen 20 Uhr 13 und 20 Uhr 15, wenn in der ,Tagesschau‘ das Wetter kommt, haben wir es gibt mehr Besucher auf unseren Seiten und Apps“, sagt er.

Das offizielle Fernsehprogramm in der DDR war Zeit seines Bestehens sehr überschaubar. Nach einer mehrere Jahre langen Testphase ging der Deutsche Fernsehfunk (DFF) am 3. Januar 1956 dauerhaft auf Sendung. Zum 20. Republikgeburtstag wurde das Portfolio 1969 um ein weiteres Programm erweitert. Dabei Start des zweiten Programms des Deutschen Fernsehfunks (DFF 2) begann in der DDR zudem das Zeitalter des Farbfernsehens. Von da, nun gar aus heutiger Sicht, sehr begrenzten Medienangebot wurde zu DDR-Zeiten ein einziger Programmzeitschrift auf den heimischen Markt gebracht. Die Ära des staatlichen Fernsehens in der DDR begann. Den bekannten Namen »FF dabei« bekam die Zeitschrift im Zusammenhang der Programmerweiterung Zeitpunkt 1969. Zusätzlich zum neuen Namen wurde das Layout der Zeitschrift moderner gestaltet und das Heft im Tiefdruckverfahren mehrfarbig gedruckt. Nachdem das Fernsehen als angehendes Massenmedium Tendenz steigend Bedeutung erlangte, wurde die Zeitschrift anno 1959 in »Funk und Fernsehen der DDR« umbenannt. Durch die Mehrkosten der farbigen Gestaltung war es nötig den Verkaufspreis der Zeitschrift anzupassen. Kostete das in Graustufen gedruckte Heft bis nachher lediglich 30 Pfennige, waren ab der Neugestaltung 50 Pfennig für die wöchentlich erscheinende Programmzeitschrift zu berappen.
Weitere Comics wurden nach diesem Konzept in 40/1999 („Die Muster-Detektive“), 45/1999 („Der Kampf um Frieden“) sowie 49/1999 („Die drei Dreckspatzen“) veröffentlicht.32/2000: Diese Ausgabe wurde auf der Titelseite als „Das Milliardenheft“ bezeichnet, da gemäß einem redaktionellen Hinweis auf Seite 3 seit 1951 eine Milliarde Micky-Maus-Magazine verkauft wurden. Aufgrund eines Satz- bzw. Druckfehlers war diese Erläuterung allerdings nicht ganz vollständig.12/2004: In dieser Ausgabe wird gewarnt, man sollte das Blasrohr aus Ausgabe 11 nimmer benutzen, da beim Einatmen die Gefahr besteht, zu ersticken.14/2005: Bei dieser Ausgabe war die Rückseite ebenfalls als Titelseite gestaltet, aber verdreht ausgerichtet. Das Magazin wurde als „Das verrückt-verdrehte Aprilheft“ ausgelobt.26/2005: In diesem Heft wurde mit einem Einleger vor einer möglichen Erhitzung des Kunststoffgriffes des Leucht-Stabes gewarnt, der in der Ausgabe 22/2005 beigelegt war.42/2005: Auf der Titelseite sind Micky und Goofy als Asterix und Obelix abgebildet. Ebenso waren die Seiten 69 bis 75 verdreht. Im Magazin gibt es außerdem redaktionelle Informationen in die Runde Asterix, ein Asterix-Quiz sowie die Kurzgeschichte „gallischer Schulanfang“, die bis nachher nur im Sammelband Asterix plaudert aus der Schule veröffentlicht wurde.
Hintergrund für dieses eher ungewöhnliche Heft-Konzept ist eine Promotion für den 33. Asterix-Band Gallien in Gefahr, der in jener längst vergangenen Zeit ebenfalls im EHAPA-Verlag erschien.4/2015: Bei dieser Ausgabe wurde das Inhaltsverzeichnis von Seite 3 auf Seite 2 verschoben und tauschte damit den Platz neben anderen die Beschreibung des Extras. Zudem wurde ein „Startlacher“ (Comic aus drei Panels) auf Seite zwei und ein „Schlusslacher“ (ebenfalls Comic aus drei Panels) auf der vorletzten Seite hinzugefügt.18-20/2015: Diese Ausgaben besaßen aufgrund einer Superhelden-Serie rote Seiten. Zudem befindet sich bei der Nennung der Comicgeschichte ein Panel aus derselben. 28/29/2016: Mit dieser Doppelausgabe wurde das Magazin umgestaltet: Das Inhaltsverzeichnis wurde leicht abgeändert. „W.O.W.“ ersetzte „Genial“. Die Rätsel wurden gestrichen. Das Micky-Maus-Logo auf dem Cover wurde abgeändert (Schrift runder statt wie bisher eckig), außerdem wurde der Zusatz Magazin, wie beim DDSH auch, seitlich gedreht und befindet sich nun neben statt wie bisher unter dem Schriftzug „Micky Maus“. Zudem wurde links auf dem Cover ein weißer Streifen hinzugefügt, aufm für den Webauftritt des Micky Maus Magazins geworben wird.

Da passt es, dass die Selbstdarstellungsgesellschaft aufgrund einfacher technischer Tools neu im Netz angekommen. Die Blogs sind sicheres Zeichen einer Emanzipation der User, der nicht länger nur passiver Rezipient, sondern auch Produzent sein will. Sanfte Kritik würde sogar zusagen, auch sie ist dann natürlich Teil der “offenen Unternehmenskultur”. Verlage, Unternehmer, Konzerne: Alle träumen von einer Community, deren Mitglieder ihre Homepage mit sprudelnden Ideen flutet. Egal, solange Blogs und Foren die emotionale Nähe verstärken. Dem Schnapshersteller Jägermeister beispielsweise ist das gelungen. Aktuell sollen in der Jägermeister-Community 50.000 User registriert sein. Gemischt mit dem Umstand, dass sich viele Menschen die komplexe Welt am liebsten von Freunden und Bekannten erklären lassen, werden einige der Online-Communities zu den neuen “Gelben Seiten” erkoren. Teile der Branche gehen von einer völligen Ablösung des klassischen Sender-Empfänger-Modells aus. Hier können registrierte Nutzer lokale Tipps geben und nehmen. Restaurants, Werkstätten, Friseure: Erna aus Wuppertal empfiehlt ihren Frauenarzt, Dieter aus Wanne-Eickel seinen Klempner. Auf diesen Hype setzt auch Qype. Bei Burda, Springer, Holtzbrinck und Bertelsmann hat man die soziologischen Studien zum veränderten Gesellschaftsbild gelesen und will nun reagieren. Denn Gruppen definieren sich heute weniger als früher über ihre soziale Herkunft, sondern mehr über gemeinsame Interessen.