Gemüseschalen, trockene Semmeln, faule Äpfel – immer wenn ich Biomüll rausbringe, frage ich mich: Bringt das wirklich was? Die Biotonne wartet draußen geduldig, nie satt. Sie nimmt alles auf, was nicht rechtzeitig gegessen wurde, und die Blätter, die beim Schnibbeln übrig sind. Aber was passiert eigentlich danach?
Meine Nachbarin schwört darauf, dass die Biotonne für ein duftfreies Zuhause sorgt. Sie packt alles in Zeitungspapier. Ihr Trick: Kaffeefilter und Zitronenschalen verhindern Fruchtfliegen. Ich dagegen bin eher chaotisch unterwegs – Biomüll landet, einfach so in die Tonne. Nicht selten ist sie zu voll, bevor sie abgeholt wird. Dann muss der Briefträger Slalom laufen. Für Kinder ist das ein Wunder. Wer hätte gedacht, dass aus braunem Matsch wertvolle Erde wird? Unsere kommunale Abfallwirtschaft macht daraus sogar grüne Energie. Damit fahren Busse durch die Stadt. Total schräg: Mein Apfelgriebsch fährt durch die Stadt. Klar, nicht jedes Bundesland nutzt die Biotonne identisch. Während die Hauptstadt locker ist, nehmen es die Bayern genau. Da wird diskutiert, ob Schalen erlaubt sind, ob kompostierbare Plastiktüten erlaubt sind oder doch streng untersagt sind. Bei der Sortierung gibt’s oft unangenehme Funde. Fleischreste gehören nicht in die Tonne. Aber wie sieht\'s mit Blumenerde aus? Schwierig. Wer mal Glassplitter zwischen dem Biomüll entdeckte, weiß: Nicht alles Grüne ist „Bio“. Kinder schmeißen das ganze Pausenbrot hinein. Schockierend 30 Prozent Fremdstoffe landen im Biomüll. Darunter auch gerne Windeln. Für die Kompostwerke ist das eine tägliche Herausforderung. Stinkt's? Sommer + Biotonne = Nasenkollaps! Was hilft? alte Zeitungen, grüne Schicht obendrauf, regelmäßig reinigen. Der herbe Duft nach Gemüsebrühe am Morgen – gewöhnungsbedürftig. Nachbars Katze bleibt neugierig. Manchmal frage ich mich: Geht das nicht einfacher? Aber: Die Biotonne schont das Klima. Weniger Restmüll bedeutet weniger Umweltbelastung. Sogar der Humus aus der Biotonne ist das Gold des Gärtners. Gärtner sind begeistert. Und hey, Kinder feiern Regenwürmer und das große Verwandlungsspiel. Für Extra-Ökos: Wer will, legt einen eigenen Kompost an. Ein bisschen Landduft gefällig? Für Balkongärtner meist kaum realisierbar, aber auf dem Land üblich. Die Tonne bleibt für viele die beste Option. Wer Lust hat, macht einen Ausflug www.frag-mike.info/ ins Kompostwerk und sieht: So schließt sich der Kreis. Aus Müll wird Nährstoff, aus Abfall echter Humus. Es lohnt sich, neugierig zu bleiben. Und vielleicht mal bei anderen abzugucken. Mülltrennung kann man sich nämlich auch abschauen und verbessern – oder zumindest darüber schmunzeln. So wird aus Biomüll ein echter Wertstoff – die Grundlage für morgen.
Meine Nachbarin schwört darauf, dass die Biotonne für ein duftfreies Zuhause sorgt. Sie packt alles in Zeitungspapier. Ihr Trick: Kaffeefilter und Zitronenschalen verhindern Fruchtfliegen. Ich dagegen bin eher chaotisch unterwegs – Biomüll landet, einfach so in die Tonne. Nicht selten ist sie zu voll, bevor sie abgeholt wird. Dann muss der Briefträger Slalom laufen. Für Kinder ist das ein Wunder. Wer hätte gedacht, dass aus braunem Matsch wertvolle Erde wird? Unsere kommunale Abfallwirtschaft macht daraus sogar grüne Energie. Damit fahren Busse durch die Stadt. Total schräg: Mein Apfelgriebsch fährt durch die Stadt. Klar, nicht jedes Bundesland nutzt die Biotonne identisch. Während die Hauptstadt locker ist, nehmen es die Bayern genau. Da wird diskutiert, ob Schalen erlaubt sind, ob kompostierbare Plastiktüten erlaubt sind oder doch streng untersagt sind. Bei der Sortierung gibt’s oft unangenehme Funde. Fleischreste gehören nicht in die Tonne. Aber wie sieht\'s mit Blumenerde aus? Schwierig. Wer mal Glassplitter zwischen dem Biomüll entdeckte, weiß: Nicht alles Grüne ist „Bio“. Kinder schmeißen das ganze Pausenbrot hinein. Schockierend 30 Prozent Fremdstoffe landen im Biomüll. Darunter auch gerne Windeln. Für die Kompostwerke ist das eine tägliche Herausforderung. Stinkt's? Sommer + Biotonne = Nasenkollaps! Was hilft? alte Zeitungen, grüne Schicht obendrauf, regelmäßig reinigen. Der herbe Duft nach Gemüsebrühe am Morgen – gewöhnungsbedürftig. Nachbars Katze bleibt neugierig. Manchmal frage ich mich: Geht das nicht einfacher? Aber: Die Biotonne schont das Klima. Weniger Restmüll bedeutet weniger Umweltbelastung. Sogar der Humus aus der Biotonne ist das Gold des Gärtners. Gärtner sind begeistert. Und hey, Kinder feiern Regenwürmer und das große Verwandlungsspiel. Für Extra-Ökos: Wer will, legt einen eigenen Kompost an. Ein bisschen Landduft gefällig? Für Balkongärtner meist kaum realisierbar, aber auf dem Land üblich. Die Tonne bleibt für viele die beste Option. Wer Lust hat, macht einen Ausflug www.frag-mike.info/ ins Kompostwerk und sieht: So schließt sich der Kreis. Aus Müll wird Nährstoff, aus Abfall echter Humus. Es lohnt sich, neugierig zu bleiben. Und vielleicht mal bei anderen abzugucken. Mülltrennung kann man sich nämlich auch abschauen und verbessern – oder zumindest darüber schmunzeln. So wird aus Biomüll ein echter Wertstoff – die Grundlage für morgen.