Danach ist Geduld gefragt, denn auch das Personal von Airlines und Bodendienstleistern trainiert mit und noch geht nicht alles rund. Künstlich leicht macht es sich das BER-Team am ersten Tag nicht. Mit etwa 10 bis Phase Verspätung startet der Check-in für mehrere Eurowings-Testflüge - an heute nur drei besetzten Schaltern mit überdurchschnittlich viel Sperrgepäck in der Warteschlange. Glück weit vorn und erreicht Sicherheitslinie 1 mit noch wenigen Passagieren vor sich. Eine Testpassagierin hat sich, zur Erheiterung anderer Wartender und des Sicherheitspersonals, mehrere Flaschen Bier als Tagesverpflegung mitgenommen. Ein Flughafentest unter Realbedingungen heißt diesfalls aber: undurchführbar, Flüssigkeiten im Handgepäck sind untersagt. Angesichts der besonderen Umstände gibt es immerhin das Angebot, die Flaschen fix und fertig des Tests wieder abzuholen. Und für alle Tester sind nach der Sicherheitskontrolle mehrere Verpflegungsstände mit Getränken aufgebaut. Der "besondere" Humor und die direkte Art sind schon heute in Tegel und Schönefeld anzutreffen. Ein schnippischer Zuruf unter Kollegen, ein kleiner Scherz oder Plausch mit Passagieren sind immer möglich, wenn die Lage nicht zu hektisch wird. Die ersten Minuten zeigen, dass sich am BER eines nicht ändert: das Personal. Insolvent der Sicherheitskontrolle ein neuer Flaschenhals: Nur vier bis fünf Passagiere können sich hinter jedem Röntgenscanner aufreihen, Gürtel und Uhren anlegen, Notebooks oder Tablets wieder im Gepäck verstauen und alles, was ein anderes Mal mal ein, zwei Minuten dauert. Tische unweit inexistent. Tester machen sich Notizen und auch das Personal aus der Sicherheitskontrolle will es in der Nachbesprechung anbringen.

Wohl als Schirm für das Herzogsgut Greifenstolz gedacht, stärkt der Herzog die Positionen der Herren von Ganis gegen die Markgrafen, ohne daß die Lehnsabhängigkeit ganz erlischt. Doch werden sie schon 630 (Reichstag zu Drachenklamm) als Freiherren von Ganis und übers Loe bezeichnet. In der Belehnungsurkunde Hzg. Friedrichs II. von (Hohengreifen-)Drachenheim (660 AÄ) treten uns die Herren von Ganis erstmals als Grafen von Ganis entgegen. Gegen Ende des 7. Jh. deutet eine Eheschließung zwischen einer Markgräfin von Ganis und einem Grafensohn von Ganis daraufhin, daß der Ablösungsprozeß der Grafschaft abgeschlossen ist, ja die Bündnisfronten sich verkehrt haben. Finden wir doch die Grafen in den folgenden Jahren als Verbündete der Mkgf.en, die verzweifelt versuchen, die restlichen ihnen verbliebenen Rechtspositionen zu wahren. Damals scheinen sie ihre Güter unmittelbar vom Herzog verliehen bekommen aufgeschlossen. Als 706 der letzte Markgraf von Ganis der Instrischen Pest zum Opfer fällt, hat er kaum vielmehr als den Titel inne. In den letzten Titel der Markgrafschaft scheinen rasch von den ehemaligen Lehnsmännern usurpiert worden zu, ohne daß der Kaiser dagegen einschritt.

Können die Folgen dieser neoliberalen "Rosskur" im Gesundheitswesen, auch anhand des konkreten Verlaufs der Pandemie, ausgemacht werden? Das hat zu tun das radikalen Ausrichtung des Gesundheitssektors am Rentabilitätsprinzip, die es in der letzten Zeit 25 Jahren in europa gab, was meist mit Privatisierungen verbunden war. Winfried Wolf: Eines der wesentlichen Probleme, die in den Zentren der Epidemie auftauchten, war die Knappheit von Intensivbetten, von Schutzkleidung fürs ärztliche und Pflegepersonal und oft auch von Krankenhauspersonal überhaupt. Auf deutschem Boden wurden seit 1986 (BRD und DDR) und bis 2018 die Bettenzahl von 843.000 auf 495.000 und die Zahl der Krankenhäuser im gleichen Zeitraum sogar von 3613 auf 1946 massiv reduziert. Die Verweildauer je Erkrankung (der jeweilige durchschnittliche Krankenhausaufenthalt) wurde jedoch gleichzeitig von rund 15 Tage auf 7 Tage schrecklich halbiert. Gleichzeitig stieg die Zahl der behandelten Fälle (Erkrankte, die eines Krankenhausaufenthalts bedurften) um rund halb. All das zusammen unterstreicht, dass das Gesundheitswesen zunehmend nach den industriellen Maßstäben behandelt, konkret kaputtgeschrumpft wurde. Und dann wurde auch noch die Zahl der Pflegekräfte gesenkt; das Lohnniveau dort ist niedrig, der Arbeitsstress groß. Insofern war der oft erbärmliche Zustand des Gesundheitssektors bestimmt ein Faktor dafür, dass auf die Epidemie nicht optimal reagiert werden konnte.

Grüne wären mit 24 Prozent zweitstärkste Kraft. Für SPD und AfD würden sich jeweils 14 Prozent entscheiden. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 40 Prozent der Stimmen. SED-Nachfolgepartei käme auf acht Prozent der Stimmen, ebenso die FDP. Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 9. Januar gewinnen SPD und Grüne je einen Prozentpunkt, die Union und FDP verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für AfD und Linkspartei bleibt unverändert. Gefragt wurde zudem nach den Urlaubsplänen der Deutschen. Etwa jeden Achten (zwölf Prozent) zieht es im sommer in Länder außerhalb Europas. Demnach planen derzeit 39 Prozent der Wahlberechtigten Sommerurlaub im eigenen Land, 34 Prozent wollen ins europäische Ausland reisen. Ob in den Urlaub gefahren wird, hängt stark von den finanziellen Möglichkeiten ab. Knapp jeder Vierte (23 Prozent) wird voraussichtlich sommers nicht verreisen. In Haushalten mit einem Einkommen unter 1500 Euro werden 43 Prozent voraussichtlich ausbleiben. In der Einkommensgruppe zwischen 1500 und 3000 Euro planen 27 Prozent keine Reise, während in den höheren Einkommensklassen nur 13 Prozent darauf verzichten wollen.

März: Viele Deutsche sehnen sich umso mehr während der Osterfeiertage nach etwas Abwechslung vom tristen Corona-Alltag. Und wo kann man die Seele besser hängen lassen als im Urlaub! Dabei ist es egal, ob man in Deutschland an der Nordseeküste entlang wandert oder auf Mallorca am Strand liegt. Grundsätzlich gilt jedoch: Es gibt kein Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland oder auch innerhalb Deutschlands. Die Bundesregierung hatte zwar erwogen, Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im ausland vorübergehend zu unterbinden. Und die zuständigen Ressorts wurden gebeten, die juristischen Möglichkeiten zu prüfen. Aber: Auf dpa-Anfrage verweis ein Regierungssprecher auf die geltenden Bestimmungen für Reisende. Ein deren Kanzlerin wo übernachten in Paris erteilter Prüfauftrag zur möglichen Unterbindung touristischer Reisen gelte derzeit formal als abgeschlossen. „Eine darüber hinausgehende rechtliche Regelung ist heute nicht geplant“, fügte er hinzu. Wie bereits erwähnt sind Reisen in Deutschland zwar nicht verboten, doch die Hotels und Ferienwohnungen dürfen keine Gäste empfangen und unterbringen. Testpflicht für alle Flugreisen nach Deutschland: Im Kampf gegen das Coronavirus gilt jetzt eine generelle Testpflicht für alle Flugreisen nach Deutschland. Doch was heißt das genau und welche Regeln gelten nun für Reisende zu Ostern oder zumal? Den Test muss man schon vor dem Start im Abflugland machen.